Tausend Rot


Kein Ich, kein Du
Nur immermüder Wald
Der letzte Schritt
Der klare Blick
-Hinfort?
Die Tage still aus Glas

Dem Ich so fremd
Vertraut im Geist
Die eine Katze schwarz
Am Fenster leis‘
Die and’re aus dem Spiegel tritt
Den Fang im Wirbelsturm gebleckt

Es raunt ein See im Bache fort
Sein kühn poliertes Rot
„Ich war einmal und werd‘ nicht mehr“
Der Narr – ein zwistig‘ Spiel im Kartenhaus

Ja – die Einsicht nun
In abertausend Weltfragmenten
So höre wie Du schweigst.
Im Selbst.

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